Sonntag, 18. August 2013

[review] Das Dunkel der Seele: Die Erleuchtete von Aimee Agresti



Fantasy Jugendbuch, Goldmann Verlag, 576 Seiten

Inhalt:
Sie weiß nicht, woher sie kommt oder wer ihre Eltern sind, denn sie wurde einst ohne Erinnerungen am Straßenrand gefunden. Doch nun führt Haven ein behütetes Teenager-Leben, bis sie ein Praktikum im besten Hotel Chicagos antritt. Haven ist tief beeindruckt von der glamourösen Chefin Aurelia und deren atemberaubendem Assistent Lucian. Sie genießt die luxuriöse Atmosphäre ebenso wie Lucians zunehmende Aufmerksamkeiten. Bis sie merkt, dass sich hinter Aurelias schönem Äußeren eine finstere Seele verbirgt und dass ihre Chefin einen grausamen Plan verfolgt. Doch zum Glück steckt auch in Haven mehr, als ihre Widersacherin ahnt ...
Quelle: Goldmann

Meine Meinung:
Fantasyjugendbücher und ich sind ganz Dicke miteinander und ich kann gar nicht mehr zählen, wie viele Bücher dieser Art ich gelesen habe, seit dem ich sie für mich entdeckt habe. Natürlich war es glasklar, dass auch „Die Erleuchtete“ von Aimee Agresti den Weg zu mir gefunden hat.
Die Inhaltsangabe vom Verlag machte mich unheimlich neugierig und verrät auch genau die richtige Dosis, um nicht zu viel vorab zu erfahren, deshalb möchte ich euch vom Inhalt des Buches gar nicht mehr viel erzählen, sondern gleich mit meinen persönlichen Eindrücken starten.
Haven ist eine bodenständige Jugendliche, die bisher eigentlich ein recht ruhiges Leben hatte. Dies ändert sich schlagartig, als sie ihr Praktikum in dem mysteriösen Hotel beginnt und dort auf überperfekte Wesen trifft und schlagartig viel Verantwortung bekommt. Sie hat eine große Gabe, wunderschöne Bilder zu fotografieren und gibt sich auch sonst sehr viel Mühe, den Anforderungen zu entsprechen. Ich mochte Haven, zwar sticht sie nicht sonderlich hervor im Vergleich mit anderen Buchheldinnen dieses Genres, aber sie kann mit Sympathie punkten.
Das Hotel ist sehr spooky, klinisch rein und edel, aber auch sehr geheimnisvoll und mit Menschen bestückt, die einfach viel zu perfekt erscheinen, um wirklich menschlich zu sein. Die Autorin hat sich einige kleine Abenteuer und Rätsel für Haven einfallen lassen und nimmt den Leser mit auf diese Reise.
Der Schreibstil der Autorin ist insgesamt sehr angenehm, doch die eine oder andere Szene hätte sie gern etwas knapper gestalten können um unnötige Längen zu vermeiden. Natürlich ist das reine Geschmackssache, aber ich mag es einfach lieber wenn viel passiert ohne zu viel „Geschwafel“ dazwischen, welches mir in diesem Umfang überflüssig erscheint.
Auch die Liebe bekommt ihren Platz in der Geschichte und ist, wenn auch nicht ausufernd, doch schon sehr ansprechend und romantisch gestaltet.
Etwas mehr Action hätte dem Buch definitiv nicht geschadet, aber wer fantasievolle Jugendbücher in einer Hotelumgebung interessant findet, könnte mit diesem Buch einen Glückstreffer landen.

Wertung:
7,5 von 10 Punkten

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