Sonntag, 15. Dezember 2013

[review] Ashes Pechschwarzer Mond von Ilsa J. Bick




Inhalt:
Hinter den Schutzwällen der wenigen Städte, die von der Katastrophe verschont geblieben sind, entstehen Tyranneien. Eine dieser Städte ist Rule. Hier darf niemand rein noch raus. Die angrenzenden Gemeinden rüsten sich zum Krieg gegen die Stadt. Alex und ihre Freunde geraten zwischen die Fronten von machtgierigen Anführern, einer gefährlichen Miliz und einer Horde von menschenfressenden Bestien. Unter diesen Bestien befinden sich immer mehr vertraute Gesichter – Freunde und Verwandte, die nun zur tödlichen Gefahr geworden sind. Die letzte Schlacht ums nackte Überleben hat begonnen. Doch lohnt sich ein Kampf für ein Leben in dieser totgeweihten Welt überhaupt noch? Wenn nur noch eins zählt: Er oder ich?
Quelle: INK

Meine Meinung:
Manche Reihen beginnen grandios und werden von Buch zu Buch besser, andere Reihen verlieren zwischendurch ihren Glanz und wieder andere starten sensationell und fallen dann immer mehr ab. Leider gehört die „Ashes“-Reihe in meinen Augen in die letzte Kategorie, fairerweise muss ich aber sagen, dass ich so begeistert vom ersten Teil der Reihe war, dass es die Autorin irrsinnig schwer hatte, diese hohen Erwartungen zu erfüllen. Richtig mies ist der letzte Teil der Trilogie (in Deutschland allerdings ein Vierteiler) nicht, nur leider nicht ganz das, was ich erwartet habe.
Der Schreibstil der Autorin ist nach wie vor eingängig, intensiv und flüssig und sie versöhnte mich indem sie wichtige Figuren ein kleines Happy End erleben ließ, aber trotzdem hätte ich mir gewünscht, dass das Ende eindeutiger und irgendwie auch spektakulärer ausgefallen wäre. Man fieberte so lange dem Höhepunkt entgegen, suchte zusammen mit den Figuren nach geliebten Menschen und fragte sich die ganze Zeit über, wie es denn nun zu dieser Katastrophe kommen konnte. All das wird irgendwie erfüllt, aber für mich leider nicht befriedigend und ich hätte mir gewünscht, meine Emotionen hätten höher gekocht.
Ich mag die Figuren, allen voran Alex, Tom und Ellie und habe so sehr mit ihnen gebangt und gelitten. Wie es mit ihnen ausgeht, kann ich an dieser Stelle nicht verraten, das müssen Fans der Reihe schon selbst herausfinden. All die anderen Protagonisten, die im Laufe der Bücher dazu kamen und eine große Rolle spielten, konnten mich nie so begeistern wie die Drei, mit denen die Reihe auch startete.
Den ersten Band würde ich immer noch ohne Zweifel jedem ans Herz legen, aber zugleich die Warnung mit auf dem Weg geben, dass man die Erwartungen etwas herunterschrauben sollte was die nachfolgenden Bände angeht- wahrscheinlich hat man ohne diese einen erheblichen größeren Lesegewinn.

Bewertung:
7 von 10 Punkten

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