Sonntag, 15. Dezember 2013

[review] Schlüsselherz von Liv Abigail



Inhalt:
London, die Hauptstadt der Neuen Zeit: Nach dem Jahrzehnte andauernden Krieg gegen ein alles verzehrendes Europa erhebt sich die Stadt wie ein erschöpfter Phoenix aus ihrer Asche und reckt sich neuem Leben entgegen.
Als Ceras beste Freundin entführt wird, ist der Buchhändler und verhinderte Abenteurer Valender Beazeley ihre einzige Hilfe. Cera ahnt bald, dass Valender, Sohn eines Konservativisten, ein magisches Geheimnis verbirgt. Wie sonst ließe sich das Knistern im Äther erklären, das sie in seiner Nähe immer wieder überkommt? Im Zuge ihrer gemeinsamen Ermittlungen verliebt sie sich in ihn. Doch wie kann Valender ihre Gefühle erwidern, ist sie doch kein Mensch, so wie er?
Quelle: Sieben Verlag

Meine Meinung:
Da sich hinter dem Pseudonym Liv Abigail niemand geringeres als Jennifer Benkau verbirgt, die mich mit ihren Büchern „Dark Canopy“ und „Dark Destiny“ über alle Maßen begeistern konnte, griff ich natürlich auch zu diesem Buch. Ich habe eine Schwäche für Steampunk, auf Krimigeschichten fahre ich weniger ab, aber der Autorenname und die Kurzbeschreibung überzeugten mich davon, über den Krimianteil „hinwegzusehen“.
Im Endeffekt hat mich der Krimianteil aber gar nicht gestört, sondern er fügte sich perfekt in die Geschichte ein und ergab mit den weiteren Zutaten Liebe und Kurioses ein harmonisches Bild.
Sehr begeistert war ich von der Idee, das Jahr 2012 zu einer interessanten Steampunkwelt zu verwandeln, selbstverständlich mit Dampfmaschinen, aber auch mit Andeutungen zu „Take That“ oder bekannten Büchern. Die Welt, die die Autorin Wirklichkeit werden lässt, ist ungeheuer bildhaft beschrieben und mit so vielen interessanten Kleinigkeiten gespickt, dass ich immerzu erfreut gegrinst habe.
Auch die Romantik kommt nicht zu kurz, immerhin haben wir mit der charmanten Cera und dem anfänglich nicht so charmanten Valender ein Paar, welches so gegensätzlich scheint, dass es sich perfekt ergänzt.
Der Schreibstil von Liv Abigail ist einzigartig. Ich kenne keine vergleichbaren Autoren, sie spielt mit den Sätzen und beinah hat man den Eindruck, dass die Magie in der Geschichte auch einen Einfluss auf die Schreibkunst der Autorin hat.

Wertung:

10 von 10 Punkten

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen